Lebendig

Im Coaching unterstütze und begleite ich Menschen in ihrem Entwicklungsprozess.

Wann könnte dies für Sie hilfreich sein?

1. Bei beruflichen Konflikten(Mobbing, Burnout, Berufswechsel, neue Geschäftspartner/Mitarbeiter/Vorgesetzte, Unzufriedenheit am Arbeitsplatz)

2. Bei privaten Konflikten (Trennung, Scheidung, Familienkonflikte, Erziehungsprobleme, Tod eines geliebten Menschen, Krankheit, Verlust des Arbeitsplatzes) 

3. Bei inneren Konflikten / in persönlichen Lebenskrisen

4. Wenn wichtige Entscheidungen anstehen / einschneidende Veränderungen eingetreten sind

5. Wenn Sie persönlichen oder beruflichen Weiterentwicklungsbedarf haben

6. Wenn Sie Stresssituationen mit neuen Strategien begegnen und diese auflösen wollen

7. Wenn Sie Motivationsprobleme haben und neue Energie brauchen

8. Wenn Sie einfach noch glücklicher und zufriedener leben wollen!

Dazu eine kleine Geschichte:

Wenn Sie folgende Geschichte: "Die Parabel der Trapeze" gelesen haben, wissen Sie, was ich meine, wenn ich sage: "Es geht im Leben darum, wie wir Kraft und Vertrauen finden können, uns aufs nächste Trapez zu schwingen und gleichzeitig herausfinden können, welches denn nun das richtige Trapez für uns ist."

Die Parabel der Trapeze

"Von der Furcht vor der Verwandlung zur Verwandlung der Furcht."

Manchmal denke ich, mein Leben sei eine Serie von Trapezschwüngen. Entweder hänge ich an einem Trapezbalken, der vor sich hinschwingt, oder, einige Augenblicke meines Lebens lang, schleudere ich durch den Raum zwischen zwei Trapezen.

Die meiste Zeit meines Lebens verbringe ich damit, mich an meiner „Trapezstange-des-jeweiligen Augenblicks“ festzuklammern, als ginge es um mein Leben.
Sie schwingt mich in einem bestimmten, festen Rhythmus hin und her, und gibt mir das Gefühl, mein Leben unter Kontrolle zu haben. Ich kenne die meisten richtigen Fragen und sogar einige der Antworten.

Aber hin und wieder, wenn ich glücklich (oder nicht ganz so glücklich) vor mich hin schwinge, schaue ich ein Stück vor mich und was sehe ich? Ich sehe, wie mir eine andere Trapezstange entgegenschwingt. Die Trapezstange ist leer und ich weiß, in dieser Stelle in mir, die weiß, dass auf dieser neuen Trapezstange mein Name steht. Sie ist mein nächster Schritt, mein Wachstum, meine Lebendigkeit, die gekommen ist, um mich zu holen. Tief in meinem Herzen weiß ich, dass ich, um zu wachsen, meinen Halt dieser augenblicklichen, wohlbekannten Stange loslassen und mich zur nächsten schwingen muss.

Jedes Mal, wenn mir das passiert, hoffe ich (nein, ich bete), dass ich meine alte Stange nicht ganz loslassen muss, bevor ich die neue greifen kann. Aber in dieser Stelle in mir, die weiß, ist mir klar, dass ich meinen Halt an meiner alten Stange erst völlig loslassen und für einen Augenblick in der Zeit durch den Raum schleudern muss, bevor ich die neue Stange greifen kann.

Das erfüllt mich jedes Mal mit Schrecken. Es hilft auch nichts, dass ich es in all meinen früheren Schwüngen durch die Leere des Unbekannten immer geschafft habe. Jedes Mal habe ich Angst, dass ich danebengreifen werde, dass ich auf den unsichtbaren Felsen in der bodenlosen Kluft zwischen den Trapezen zerschmettert werde. Ich tue es trotzdem. Vielleicht ist dies das Wesen dessen, was die Mystiker „Erfahrung des Glaubens“ nennen. Keine Garantien, kein Netz, keine Versicherungspolice, aber Sie tun es trotzdem. Irgendwie steht es einfach nicht mehr länger auf der Liste der möglichen Alternativen, weiter an dieser alten Trapezstange zu hängen.

Nicole Leipert-Knaup    info@lebendig.com